Club Alumni NTB Preis 2011

Traditionell – nämlich das 15. Jahr in Folge - hat der CLUB Alumni NTB am 23. September 2011 den Preis für die beste Kurzpräsentation einer Bachelor-Arbeit verliehen. Dieses Jahr haben sich 14 Teams um den Club Alumni NTB Preis beworben. Die Kurzpräsentationen fanden am Vormittag statt, wobei jedem Team 5 Minuten zur Verfügung standen.

Unsere Preisgelder (1000 CHF, 500 CHF und 300 CHF) konnten anlässlich der Preisverleihung am Nachmittag zusammen mit einer Urkunde an die frischgebackenen Ingenieuren übergeben werden.

 

Folgende Bachelor-Arbeiten wurden mit dem Club Alumni NTB Preis 2011 ausgezeichnet:

 

1. Platz

Thema:

1D-Fräskopf mit Motorspindel mit Direktantrieben für die A-Achse



Diplomanden:

Silvan Huber

Preisgeld: 1000 CHF

 



Kurzbeschrieb:

Bei  der  Herstellung  von Impellern  und  Blisks werden  hochdynamische,  kostengünstige  und  äusserst  

präzise  Werkzeugmaschinen gefordert,  um  die  Bearbeitungszeit  kurz zu halten. Impeller  und  Blisks  sind  

einige  der  wichtigsten  Teile die  in  jedem  turbinenbetriebenen  Luftfahrzeug eingesetzt werden.   Um  diesem  Kundenbedürfnis  nachzukommen,  wurde  ein neuartiger  Fräskopf  mit  Direktantrieben statt normal üblichen Getrieben entwickelt und auskonstruiert. Dabei wurde die  Frässpindel  so  ausgeführt, dass  sie  sowohl  Fräs-  als  auch Drehoperationen  bei  rotierendem  Rund-tisch ausführen kann.  Durch  Verwendung  hochwertiger  Komponenten, optimaler  Raumausnutzung  und  fortschrittlichen  Entwicklungstechniken  

entstand  ein  Fräskopf,  der  eine  höchstmögliche  Leistungsdichte aufweist. Alle diese Gegebenheiten machen diesen Fräskopf  zu einem Produkt, das den Vergleich mit  Konkurrenzprodukten  nicht  zu  scheuen  braucht  und das  Optimum  an  innovativer  und  zukunftsweisender Ingenieurs-Kunst bedeutet.

Dozenten:

Prof. Roland Egli, Prof. Josef Graf

Partner:

Starragheckert AG, Rorschacherberg



 

2. Platz

Thema:

Leistungsmessung gepulster Laser

Diplomanden:

Christoph Vonach

Michael Kahl

Preisgeld: 500 CHF

 



Kurzbeschrieb:

Die Bachelorarbeit behandelt die Entwicklung eines Messsystems, das wäh-rend des Betriebes eines

gepulsten Lasers die mittlere Leistung und fehlende Pulse erfassen kann. Die Messung darf dabei den

Laserstrahl nicht beeinflussen.  Die Auskopplung des Laserstrahls erfolgt an einem Umlenkspiegel, und die nachgewiesene Resttransmission genügt für die Detektion mit einer Fotodiode. In dem Messsystem wurden alle benötigten Schnittstellen zu den Peripheriegeräten implementiert. Das Messsystem wurde als modulares System konzipiert. Dies ermöglicht den Einsatz in allen Seriengeräten mit der Messung von Pulsenergie, mittlerer Leistung und dem Fehlen von Pulsen. Dabei können die Messdaten visualisiert und analysiert

werden. Hauptvorteile sind die Ausbaufähigkeit, keine Beeinflussung der Strahlqualität und dass bestehende Komponenten des Lasers nicht verän-dert werden.  Das entwickelte Messkonzept kann zusätzlich zur Aufgaben-stellung auch die Einzelpulsenergie messen.

Dozenten:

Prof. Dr. Andreas Ettemeyer, Laszlo Arato

Partner:

Trumpf Laser Marking Systems, Grüsch



 

3. Platz

Thema:

Steckdose für Energiemanagement

Diplomanden:

Stefan Dörig

Martin Graf

Preisgeld: 300 CHF

 



Kurzbeschrieb:

Smart Metering um Strom zu sparen ist in aller Munde, nicht erst durch die aktuelle Energiediskussion, ausgelöst durch die Atomkatastrophe in Japan. Es gibt zahlreiche Systeme auf dem Markt, die den Stromverbrauch messen, und dennoch unterschei-det sich diese Lösung im Speziellen durch ein innovatives Messsystem für den niedrigen Strombereich sowie durch das Gesamtkonzept für das Monitoring. Das Gerät wird in der Wand hinter einer Steckdose eingebaut und kommuniziert via Powerline mit der Basisstation. Über ein Webin-terface kann die aktuelle Leistung angezeigt sowie der Verbraucher ein- und ausgeschaltet werden. Dadurch hat der Konsument seinen Stromverbrauch überall und jederzeit unter Kontrolle und kann somit Energie und Kosten sparen. Die entwickelte Baugruppe ist für eine Serienfertigung ausgelegt und

zeichnet sich durch zwei sich ergänzende Messsysteme für einen Strom bis 16 A aus. Weiter wurde die Entwicklung in Bezug auf Baugrösse und Kosten optimiert, sodass sich das Preis-Leistungsverhältnis auch gegenüber Mit-bewerben sehen lassen kann. Mit dieser Lösung kann der Stromverbrauch visualisiert werden ohne Zusatzgeräte vor der Steckdose.

Dozenten:

Guido Piai, Prof. Vincenzo Parisi

Partner:

Ing. Büro Reisch (München DE)



Preisübergabe



Bild aller Preisträger